Theosophie                                           back

Geisteswissenschaftliche Vorträge
v. Annie Besant u. C.W. Leadbeater -
Leipzig Theosophisches Verlagshaus Dr. Hugo Vollrath

Votrag gehalten von der Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft, Frau Annie Besant.
Leider kein Druckdatum bzw. Vortragsdatum vorhanden, nach 1907.

Annie Besant war eine britische Theosophin, Freidenkerin, Freimaurerin, Frauenrechtlerin, Journalistin, Schriftstellerin und Politikerin.
1907 wurde Besant nach dem Tod von Henry Steel Olcott, Präsidentin der Adyar-TG.

annie besant
Bild: Wikipedia
  1. Geboren 1. Oktober 1847, Clapham, London, Vereinigtes Königreich
  2. Gestorben: 20. September 1933, Adyar, Indien
  3. Ehepartner: Frank Besant (verh. 1867–1873)
  4. Partei: Indischer Nationalkongress
  5. Bücher: Okkulte Chemie
  6. Kinder: Mabel Besant-Scott, Arthur Digby Besant


Der Vegetarismus im Lichte der Theosophie


vegetarismus besant



Anthroposophischer Materialismus und der Klimakollaps

 Mit sehr vielen „modernen“ jungen Anthroposophen konnte ich schon interessante Debatten über die Klimaerwärmung führen, bei allen war eindeutig festzustellen, daß sie zwar oberflächlich eine angeblich anthroposophische Naturauffassung verfolgten jedoch über das Klima das verlautbarten, was man jeden Tag in der Weltpresse lesen kann.

Da ging es eben darum, daß der Mensch daran schuld sei wenn das Klima nicht mehr mitspiele und das man was dagegen tun müsse, das, was die vielen Klima-Experten eben vorschlugen und was letztlich auch deutlich Geld einbringe (schon das offenbart eine ahrimanische Komponente) , das nennt sich dann heute: Klimaschutz.

Es besteht natürlich kein Zweifel daran, daß der Mensch Hemmungslos, getrieben von einer unersättlichen Gier, die Erde ausbeutet. Ganze Landstriche werden umgepflügt damit noch das letzte Goldpartikelchen ausfindig gemacht wird und in die Schatzkiste eines Multis verschwindet.

Wenn man über diese hemmungslose Ausbeutung der Erde durch wenige Menschen schreiben will, dann kann man morgens anfangen und am Abend ist man trotzdem nicht fertig, zu umfangreich ist das Gebiet. Es gibt gleichsam kaum eine Naturnische in der der Mensch nicht versucht einzudringen um Kapital daraus zu schlagen. Dieses irre „Geschäftsmodell“ ist allein dafür verantwortlich, wenn wir jetzt unter einem beginnenden Klimakollaps zu leiten haben.

Die Lösung dieser Klimaprobleme wird aber von vielen Anthroposophen und ich schreibe diesen Artikel nur für Anthroposophen, andere „Geister“ werden meine Ausführungen ohnehin nicht verstehen können, materialistisch, unter Ausschluß der Naturwesen betrachtet.

Der Beginn

Der Mensch besiedelt die Erde aus der er seinen Leib durch die Götter (Erd-Göttin) erhält. Um ihn herum wird die Erde durch unzählige Naturwesen unterschiedlichster Richtung erhalten und gepflegt. Als die Menschen noch über die alte Hellsichtigkeit verfügen war dies keine spekulative Frage, nein, die Mehrheit sah diese Wesen eben noch und stand mit ihnen im regen Kontakt. Unser Märchen und Sagen haben diese Zusammenarbeit und das Wissen über die unterschiedlichen Naturwesen bewahrt, es sind keine Schriften die aus der Phantasie stammen, nein, sie stammen aus der unmittelbaren Anschauung selbst.

Der Mensch wurde in eine fertige Naturwelt hineingeboren. Er fand alles fertig vor und es lag an ihm wie er damit umging und ob er in der Lage war, das Vorgefundene zu veredeln.
Die Äpfel, Birnen etc. pp. hat also nicht der Mensch geschaffen sondern Naturwesen – ich will jetzt nicht ins Detail gehen müssen.
Das ist ungefähr so, wie wenn man ein Hotel betritt und alles benutzen kann was man vorfindet, ohne dafür etwas getan zu haben.
Die Frage ist dann eben nur, wie gehe ich damit um und mit was für ein Bewußtsein arbeite ich in und an der Natur?

Für die meisten Menschen besteht die Natur eben nur aus empfindungsloser Materie. Bei den Tieren, die man als Sachen betrachtet, gibt es eine kleine Aufwertung. Im Grunde aber ist das Natur- und das Tierreich ein unverstandenes Reich und wird auch so behandelt. Die Massentierhaltung die allein auf der Freßgier der Menschen fußt, schreit zum Himmel – nicht ungehört, darüber müssen wir uns im klaren sein!
Als im 19. Jahrhundert der Materialismus extrem sich auszuwirken begann, hob sich auch eine neue spirituelle Bewegung empor, die Theosophie. Einer der ersten Vorträge, gehalten von Anne Besant und C.W. Leadbeater, herausgegeben Theosophisches Verlagshaus Dr. Hugo Vollrath, behandelt das den meisten unbekannte Thema über die Schlachthäuser in den USA, Chicago. Titel: Der Vegetarismus im Lichte der Theosophie. ( Siehe oben PDF-Datei)

Ich muß hinzufügen, bevor ich Teile dieses Vortrages für den Leser zur Verfügung stelle, festzustellen, daß ich keine Werbung für Vegetarismus machen möchte. Ich halte mich an R. Steiner: „Besser Wurst essen als Wurst denken“. Steiner meinte, wenn man sich einer esoterischen Schulung unterzieht, wird man von selbst irgendwann Vegetarier, das geht dann gar nicht anders. Nur soll man sich nie dazu zwingen sondern warten bis die Entwickelung eben durch die esoterische Schulung von allein auftritt. Das kann jeder an sich selbst überprüfen, das ist eben das Gute an der Anthroposophie, daß sie keine theoretische, intellektuelle Schwätzerei ist, sondern jeden die Möglichkeit gibt, selbst zu überprüfen ob der Meister die Wahrheit sprach.

 


Schreiten wir nun weiter in Bezug zu den Naturwesen, die auch öfters Elementale genannt werden, nicht zu verwechseln mit den Elementarwesen, die als Führer der Elementale auftreten, wie: Feuer, Wasser, Erde, Luft-Wesen, als Führer und Leiter dieser.

Steiner äußerste sich wiederholt, daß die Menschen sich um die Naturwesen zu kümmern haben, daß sie sie gleichsam in ihr Denken und Hanteln mit einzubeziehen haben. Warum? Die Naturwesen unterliegen ebenfalls, wie der Mensch, den ahrimanisch-luziferischen Einfluß und werden von diesen Widersacher-Mächten beeinflußt. Im Anschluß werde ich noch ein paar Sätze aus eigener Forschung bezüglich der Ich-losen Wesen hinzufügen. Ich fand eine alte theosophische Schrift, so um 1900, in Leipzig herausgegeben. Vorträge von A. Besant (nach dem Tod von Blawatzky, Leiterin der theosophischen Gesellschaft in England u. Amerika) und von C.W. Leadbeater, über Naturwesen. In diesen Vorträgen wird festgestellt, daß es Naturwesen der höheren Klasse, also z.B. Sylphen gibt, die eine menschliche Verkörperung anstreben können und teilweise auch schon durchgeführt haben wobei es sich  nicht um eine Gruppenseelenanweisung handelt, sondern um hochentwickelte Sylphen. Es geht eben auch bei ihnen darum, wenn die innere Voraussetzung vorhanden ist, durch eine menschliche Inkarnation sich höher zu entwickeln – und darin liegt des Rätsels Lösung der Ich-losen Menschen.

Steiner sagte, das diese Naturwesen auch auf die Mitarbeit, Zuwendung der Menschen angewiesen sind, eben wegen ihrer persönlichen Weiterentwickelung und die Gefahr besteht eben darin, wenn der Mensch das unterläßt, sich also um die Naturwesen überhaupt nicht sorgt – Schwärmerei ist nicht gemeint – dann verfallen sie Ahriman und Luzifer und werden von diesen für ihre Ziele benutzt.

Was heißt das konkret? Das heißt: Nehmen die Naturwesen wahr, daß der Mensch sich nur auf die Sinnenwelt konzentriert und sie gleichsam im Dunkel des Zeitalters nebenher existieren, dann wenden sie sich, notgedrungen, von den Menschen ab und fallen in die Einflußsphäre Ahrimans und Luzifer. Naturwesen also die eine menschliche Verkörperung anstreben und auch dazu in der Lage sind, werden dann als ahrimanisch-luziferisch imprägnierte „Menschen“ geboren oder besetzen Leiber, die von Ich-Menschen aufgegeben werden. Deshalb kann man in letzter Zeit beobachten, so Original Ton von Steiner, das doch sehr viele Ich-lose Menschen herumlaufen. Als er nach dem Grund gefragt wurde, sagte er, er wäre sich da nicht sicher, es käme eigentlich nicht vor, das im Kosmos ein Rechenfehler passiere. Er könnte dazu jetzt nicht mehr sagen.
Nun kann Steiner auch nicht alles aufklären, es gibt ja noch die Anthroposophen.

Diese neuen Ich-losen Verkörperungen haben aber noch einen viel gewichtigeren Grund, sie stehen in Verbindung mit der 8. Sphäre, ein Thema das sehr kompliziert ist und deshalb auch nicht oft besprochen wird. Ich will es mit einfachen Worten beschreiben, soweit ich es verstanden habe, wobei ich die Verästelungen dieses Themas nicht benenne, sondern mich nur auf die Erde, Naturwesen und die 8. Sphäre konzentriere.

Ahriman entzieht der Erde und den Menschen, materielle Substanz die er zum Aufbau der 8. Sphäre benötigt. Die 8. Sphäre liegt unterhalb der 4., das ist die jetzige Erde.

Diese 8. Sphäre könne nur imaginär gesehen werden, für die gewöhnlichen Sinne ist diese 8. Sphäre unsichtbar. Das heißt, wenn es Ahriman gelänge die Erde zu verschlacken, dann würde die Erde absterben und wäre für die Weiterentwicklung unbrauchbar, sie würde zu einem Mond werden. Letztlich können dann keine weiteren Inkarnationen auf der Erde erfolgen, sie wäre unbrauchbar!!!

Dagegen haben die fortschrittlichen Geister, voran Jehova, der Mondgott, einer der sieben Schöpfergeister, den Mond gesetzt. Der Mond besteht aus der dichtesten und gröbsten Materie und wird später, wenn er sich wieder mit der Erde verbindet, die Materie für eine völlig neue Erde liefern. Deshalb auch lebt der Mond wesenhaft im Kosmos weil er eine natürliche Barriere gegen die Bestrebungen Ahrimans bildet. Im Unterschied zu Ahriman versucht Luzifer die menschlichen Seelen in den Kosmos zu ziehen, Weltabgewandtheit, Ekel vor der Welt, Schwärmerei, Gruppenmeditation, etc. pp. – siehe dazu auch Eigenschaften Luzifers.

Zurück zur 8. Sphäre. Diese 8. Sphäre würde nach Aussagen Steiners gleichsam die sprichwörtliche Hölle werden, die Inder nennen sie advitchi/avitchi oder so ähnlich. Sie würde eisig und nebelig sein, ahrimanische Eigenschaften.

Ahriman ist also bestrebt sehr viel irdische Substanz zu sammeln um sie der 8. Sphäre einzugliedern. Darum bedient er sich auch der Ich-losen Menschen die durch die Inkarnationen von Naturwesen, niederen Wesen, erfolgen. Diese geben sich nur dem Stoff hin und sind gar nicht in der Lage ihre Besetzung durch ahrimanische Wesen zu bemerken. Sie handeln durch ahrimanische Wesen (Haben oder sind mit einem ahrimanischen Bewußtsein ausstaffiert), bestimmt und geraten auch mit Ich-Menschen zusammen die sie zu infiltrieren hoffen. Steiner sagte ja, das in unserer Zeit Menschen auftreten, die bei genauer Betrachtung, sich eben nicht als Menschen offenbaren sondern als ahrimanisch durchdrungene Wesen. Alle menschlichen Wesen die sich also nur mit dem Erwerb und sinnlichen Beschäftigungen innerhalb ihrer Inkarnation begnügen, sind leichte Beute Ahrimans und werden in der 8. Sphäre wieder geboren. Es gibt auch Fälle, das haben die Inder auch bestätigt, daß es Wiederverkörperungen für solche Seelen in niederen Naturwesenheiten oder sogar als Tiere geben kann. Eine Zurückstufung um bei der nächsten Inkarnation auf den Erfahrungen der vorhergehenden aufbauen zu können – das Ziel: höhere Entwicklung.

Das alles kann der Mensch verhindern (z.B. Rettung der Naturwesen), wenn er davon Kenntnis hat und sie in sein Bewußtsein hebt und wenn er sich auch mit den Naturwesen verständigen kann. Das war der Grund meiner kurzen Ausführung über die 8. Sphäre, eben weil sie auch in Beziehung zu den Naturwesen steht.

Das Ahriman die Naturwesen für sich benutzt, wußte sogar Goethe. Im Faust wird selbiger durch diese Naturwesen in ein Meer des Wahns versetzt!

In einem Buch, Verlag Drei Eichen, aus Bayern, liegt mir jetzt leider nicht vor, berichtet der Autor, ein älterer bayerische Bauer (Hellsichtig in Bezug zu den Naturwesen), so um 1950 gedruckt, daß die sogenannten Sturmriesen, die für alle Stürme und Taifune etc. verantwortlich sind, ihre zerstörerischen Kräfte, die immer mehr werden, aus den Lügen, den unmoralischen Handlungen der Menschen, ziehen. Darunter fallen die Eisriesen, alle Stürme und Orkane insgesamt. Das sind wörtlich: (ahrimanische) Racheakte gegenüber den Menschen, Zerstörungen gegenüber dem, das die Sturmriesen entstehen läßt.
Aus dem Gedächtnis zitiert.

Der Autor beschreibt sehr sachkundig wie der Austausch funktioniert und was der Mensch lieber nicht machen sollte in bezug zu seiner Umwelt, die von den Naturwesen bevölkert ist.

Als man Steiner fragte wie er die Entwicklung der Zivilisation sehe, sagte er: Lemuria ist durch Feuer (Vulkanische Zerstörungen), Atlantis durch Wasser und diese Zivilisation wird durch die Luftprobe gehen müssen. Die Luft besteht aber aus Sylphen und den Sturmriesen. So können wir, wenn wir aufmerksam die Zunahme der Aktivitäten diese Wesenheiten wahrnehmen, seine Voraussicht bestätigen.

Die für unsere Nahrung zuständigen gesunden Naturwesen haben auch schon längst die riesigen fabrikähnlichen Anlagen z.B. in Holland, Spanien verlassen, dort werden die Gemüse durch ahrimanisch imprägnierte Naturwesen „betreut“. Ohne die Beteiligung der Naturwesen würde ohnehin nichts gedeihen können. Diese Früchte und Gemüse zeichnen sich durch Geschmacklosigkeit zuerst aus und wenn man ihren Nahrungsgehalt untersucht, hat man festgestellt, daß er immer mehr an Substanz verliert. Bei diesen „Naturprodukten“ handelt es sich nur noch um Spiegelbilder der einstigen Ur-Produkte. Einzig in der wahren biologischen Nahrungsherstellung sind noch wirkliche Naturwesen anwesend, bei diesen Produkten handelt es sich nicht um Spiegelbilder.

Weiter: der Untergang oder die „Klimakatastrophe“ ist nur abwendbar wenn der Mensch sich mit den Naturwesen wieder verbindet und mit ihnen zusammen arbeitet – lebt. Das andere Klimamodel ist eine Täuschung und bringt nichts.  (Zauberlehrling Goethe).

Die neuen Naturwesen
Herbert Wimbauer, ein Anthroposoph, berichtet in seiner Schrift: Die Umwandlung des Zeitalters, daß Christus neue Naturwesen erschaffen hat und das diese bereits um uns sind. Diese neuen Naturwesen -„Siehe, ich mache alles neu“- sind aber auf die unmittelbare Zusammenarbeit der Menschen angewiesen. Sie können ohne zutun der Menschen nicht entsprechend wirken. Es geht um die unmittelbare Zusammenarbeit der Geister mit dem Menschen. Auf der einen Seite existieren die alten, ahrimanisch und luziferisch verunreinigten Naturwesen. Auch diese müssen durch den Menschen befreit werden, das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die der Wirkenssphäre der neuen Naturwesen, die dafür erschaffen wurden, der Erde ein völlig neues Antlitz zu geben – „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Sie kommen unmittelbar aus der geistigen Welt, sie sind also keine Umschöpfungen irdisch schaffender Naturwesen, sie sind etwas uns noch völlig unbekanntes, bezüglich ihrer Schaffenskräfte und Möglichkeiten. Sie sehen auf uns „herab“ aber wir nehmen sie nicht zur Kenntnis. Das ist die Tragödie des Menschen und der neuen Naturwesen.

Fazit: Der Mensch wird jetzt für alles verantwortlich gemacht. Er hat sich darum zu bemühen, daß er eine wahre Einsicht in die Natur und in die Gesetze des Geistes sich erarbeitet. Die Negation dieser Tatsachen wird ihm auch nicht helfen, er wird daran Anteil haben – an den kommenden Katastrophen- ob er will oder nicht.
FH



Der Mensch

Vortrag A. Besant aus: Der Stammbaum des Menschen.
Leipzig Verlag von Max Altmann 1907.

Erste Vorlesung, der geistige Stammbaum
„Ich habe mich des Ausdrucks „Menschen-Monade“ bedient und muß nun erklären, was im Okkultismus unter dem Worte „Mensch“ verstanden wird. Der Mensch ist das Wesen im Weltall (gleichviel in welchem Teile des Weltalls er sich befindet), in dem der höchste Geist und der niedrigste Stoff durch Intelligenz mit einander verbunden werden, um einen offenbarten Gott hervorzubringen, der dann siegend ausgeht, um in der unbegrenzten Zukunft, die vor ihm liegt, zu kämpfen und zu siegen. Es ist durchaus nicht nötig, daß der Mensch gerade die Gestalt habe, in der wir ihn jetzt sehen. Er kann Millionen von Gestalten haben – „Mensch“ bedeutet: das Wesen, in dem Geist und Stoff sich die Hand reichen, in dem sie ihr Gleichgewicht entweder schon gefunden haben, oder noch finden werden, in dem der Geist den Stoff entweder schon besiegt hat, oder noch besiegen wird.

In welchem Wesen auch immer diese Bedingungen gefunden werden, das zu seiner Beschreibung in okkulten Schriften gebrauchte Wort ist „Mensch.“ Es ist nicht auf uns, diese winzige Rasse in der ungeheuren menschlichen Hierarchie, beschränkt. Um seine Stellung in der Evolution zu definieren (d.h., die Mittelstellung, die ich beschrieben habe), hat H.P.B. gesagt: daß jedes Wesen in diesem Universum entweder schon durch das Menschenreich hindurchgegangen ist, oder, wenn dies noch nicht geschehen, durch dasselbe hindurchgehen muß. Wenn es schon über dasselbe hinaus ist, so ist das ein Zeichen, daß es einst durch dasselbe hindurch gegangen war. Wenn es dasselbe noch nicht erreicht hat, so wird es in der Zukunft durch dasselbe hindurch gehen müssen, gleichviel, ob auf dieser Welt und in dieser Rasse, oder nicht. Der „Mensch“ ist der Kampfplatz zwischen Stoff und Geist und jedes Wesen muß, wie Yudishthira, auf seinem Kurukshetra kämpfen und siegen, ehe er in sein göttliches Reich eingehen kann.

Das also ist der „Mensch“!