Presse
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"Testament der Freimaurer - Das Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig"

Endlich ist Schluß mit der Geheimniskrämerei! Die Völkerschlacht, die Freimaurer und das Denkmal: So hat uns das noch keiner erklärt. Endlich erfährt man einmal etwas darüber, was die Freimaurer in ihren Logen eigentlich machen. Es ist viel mehr als die äußerliche Geschichte, die man überall nachlesen kann. Es ist der Blick hinter den Vorhang, der die Lektüre mutig und spannend macht. Der geschulte Blick mißt auch dem Denkmal eine viel größere Bedeutung bei. Wer kommt schon von allein darauf, daß die Brüder darin einen richtigen Tempel versteckt haben! Wer kann sich ganz ohne Hilfe vorstellen, daß die steinernen Symbole an ihm bis in die ägyptische Antike zurückführen?! Seitdem sehe ich das Denkmal auch mit ganz anderen Augen. Die beiden Autoren verstehen ihr Fach, und sie wissen, wie man so etwas hautnah herüberbringt.

Heide Schad, Bad Düben, April 2000

"Auf den Spuren der Rosenkreuzer - Der Schloßpark von Machern"

Bis jetzt kannte ich den sächsischen, kleinen Schloßpark gar nicht - aber nun habe ich dieses Buch gelesen und gehöre auch zu denen, die von seinen aufregenden Geheimnissen wissen. Spitzenmäßig aufbereitet und reich an Detailkenntnissen. Am spannendsten ist die Sache mit der Burgruine im Wald. Da sind vor 200 Jahren Rosenkreuzer unterirdisch eingeweiht worden. Goethe war hier auch, und natürlich der Graf von Lindenau, der das alles bauen ließ - von einem Preußen. Die Autoren steigen ihnen nach. Wie war denn das mit der Einweihung im schwarzen Gang? Keine Sache für schwache Nerven! Aber es lohnt sich. Das übliche Schweigen wird hier gebrochen, und man liest, was es mit diesen Rosenkreuzern auf sich hat - und mit den Freimaurern gleich dazu.

Oliver Tschirnau, Schwerin, Juni 2000

"Tempelritter an der Saale - Die Templerkapelle von Mücheln"

Der letzte Großmeister der Templer wird in Paris verbrannt. Da wird aber auch nichts ausgelassen. Wer das liest, der war dabei! Und dann Sachsen-Anhalt, irgendwo zwischen Halle und Wettin, Saale-Ufer. Wir betreten ein Rittergut und im Hof die Kapelle: heute! Da sind sogar noch die Reste von Malereien drin, 13. Jahrhundert! Templer! Spuren genug, daß die beiden Autoren an ihnen ablesen können, woran die Ritter in den weißen Mänteln mit dem roten Kreuz geglaubt haben. Warum ihr ganzer Orden unterging! Ketzerei? Das liest sich so packend, daß ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Was habe ich gefunden? Nervenkitzel, Erlebnis, Forschung, Bildung. In der Methode nicht unbedingt Wissenschaft. Aber im Inhalt stark.

Heiner Löbbert, Leipzig, Juni 2000
  
Ein Leser-FAX von L.U. aus Waverley, N.S. Canada, vom 19.02.2002: 

Sounds like good reading, I would like to hear some time if it intrigued you as it did me in 1993. My brother sent me a Leipzig newspaper at that time when Mr. Affeldt gave a press interview on his research and findings. I grew up about 20 minutes by bicycle from this monument. - I possess a 1913 jubilee Publication on the official opening of this monument. In the 1993 newspaper article reporting on these celebration the presence of the German Emperor and the King of Saxony was mentioned. Shown in a photo with the two royal dignitaries was the founder of the Patriotic Union, a Prof. Dr. Clemens Thieme, chief architect and promoter of the project. I came into possission of this volume because MY MOTHER was in his home about six or seven years after this great event AS A MIDWIFE for the arrival of one of his Children. She was given this momento in gratitude for her services. It became a family treasure. 
      ... mein Bruder sandte mir zu dieser Zeit (1993) eine Leipzig Zeitung zu, als Herr Affeldt    eine Pressevorstellung auf seiner Forschung und seinen Befunden gab. Ich wuchs auf etwa 20 Minuten mit dem Fahrrad von diesem Denkmal entfernt  - ich besitze eine 1913 Jubiläenveröffentlichung betreffs der amtlichen Eröffnung dieses Denkmals. Im 1993 Zeitungsartikel, der über diese Feier berichtet, die Gegenwart des deutschen Kaisers und der König von Sachsen wurden erwähnt. In einem Photo mit den zwei königlichen Würdenträgern  wurde gezeigt der Gründer der patriotischen Gemeinschaft, der Prof. Clemens Thieme, Hauptarchitekten und Förderers vom Projekt. Ich kam in possission von diesem Band, weil meine Mutter etwa sechs oder sieben Jahre in seinem Haus nach dieser großen Veranstaltung als eine Hebamme für die Ankunft von einem seiner Kinder war. Ihr wurde dieses momento in Dankbarkeit für ihre Hilfe gegeben. 
Es wurde ein Familienschatz.


Der Präsident der freimaurerischen Forschungsgemeinschaft
 "Masonic Research Society", Nelson King aus Toronto, veröffentlichte im President's Corner vom Februar 2002 eine Rezension unserer neuen englischsprachigen Ausgabe: Testament of the Freemasons.



Buchbesprechung zum Thema: "Das Mysterium der Zauberflöte" von Herrn Herge Noordendorp

Liebe Leserinnen und Leser,

 wie schon im Editorial angedeutet, sind für mich einige Veränderungen seit Beginn des Jahres 2005 eingetreten. Die Zeit des Eremitentums in Südfrankreich scheint vorbei zu sein. Mögliche Aufgaben in Deutschland warten.
In den Beginn der sich abzeichnenden Veränderungen fiel meine Begegnung mit einem sehr interessanten Buch. Da ich es für einen außergewöhnlichen Beitrag zu verschiedenen okkulten Problemen unserer Zeit halte, möchte ich Ihnen hier eine kurze Besprechung und Leseempfehlung geben.
Es handelt sich um den Titel: Das Mysterium der Zauberflöte von Frank Heinrich. Dieses Buch ist ibei

MdG-Books
Heiterblickstraße 26
04347 Leipzig
erschienen.


Frank Heinrich hat sich als anerkannter Symbolforscher mit der freimaurerischen Symbolik der Zauberflöte vor dem Hintergrund der von Mozart und Schikaneder selbst gegebenen Regieanweisungen, sowie vorzugsweise der ägyptischen Mythologie die Aufgabe gestellt, Verständnis für eine Aufführungspraxis dieses Werkes zu wecken, die nicht von der Hypothek moderner Aufführungsvergewaltigungen belastet ist, die leider aus einer völligen Unkenntnis der verborgenen Symbolik Mozarts Oper fast ständig zu einer Schimäre verzerren.
 Ein wichtiger Teil des Buches wird der Erklärung der Königin der Nacht gewidmet. Sie repräsentiert das in der Natur verzauberte weibliche Element, welches aus dem alten Ägypten durch Nephthys, in den Eleusinischen Mysterien durch Kore und in Ephesus durch Persephone und die Demetermysterien heraufleuchtet. Es wird die Frage aufgeworfen: Wie steht Nephthys zu Isis? In welchem Zusammenhang muss die Schlange im Ersten Akt der Zauberflöte als die mythische Schlange Seth-Apophis verstanden werden, welcher Tamino als "angehender Osiris", als ein in die Osiris-Mysterien Einzuweihender - aber eben noch nicht Eingeweihter - nichts entgegenzusetzen hat.
Um nur ein kleines Detail aus Mozarts Regieanweisungen hier aufzugreifen, welches von Frank Heinrich in schöner Weise erklärt wird, sei darauf hingewiesen, dass Tamino, welchem die Schlange nachstellt, zwar einen Bogen in der Hand hat, aber keine Pfeile, die er davon abschießen könnte. Das Buch erklärt nun, dass in alten Zeiten ein Bogen immer als Symbol für das Empfangende, für das Weibliche oder die Seele stand. Der Pfeil hingegen ist das Symbol für das Agierende, das siegreiche Männliche. Ein Neophyth, wie Tamino noch einer ist, hat zwar einen Bogen; d.h. seine Seele ist offen für die Einweihung, aber er hat diese noch nicht erlangt, ihm fehlt noch der Pfeil, er ist noch nicht vom geistigen Sonnenstrahl oder Sonnenpfeil des Osiris befruchtet.
Daher muss die Königin der Nacht ihre Hilfsgeister, die drei Damen, aussenden, die zu Taminos Rettung die Schlange außer Gefecht setzen. Umkommen lassen kann sie ihn nicht, denn sie hat ihm ja eine Aufgabe zugedacht, die Rückführung ihrer Tochter Pamina - Sinnbild für die menschliche Seele, die noch den Naturkräften unterworfen ist - in ihr Reich der Naturkräfte.
 Der noch nicht eingeweihte Tamino - der noch nicht wirklich Ich Gewordene im Sinne des Geistselbstes - empfängt Schutz aus den Naturkräften, aber aus deren dunklen Tiefen. Das Ziel des Einweihungsweges Taminos ist es jedoch, diese dunklen Naturkräfte mit der Sonne des Osiris zu durchhellen und sie verwandelt der Zukunft jener Mysterien zu weihen, die von Sarastro als ihrem Lenker in die Menschheitszukunft führen sollen. Sarastro offenbart schon in seinem Namen, wen oder was er repräsentiert: Zarathustra, Zaratas, Sarastro.
 Frank Heinrich macht in seinen Buch über das Mysterium der Zauberflöte weiter deutlich, dass eine zweitausendjährige Männlichkeitsbetonung innerhalb der Mysterien, seien sie kirchlich-christliche oder freimaurerische, den eigentlichen okkulten Strom der Entwicklung durch ihre machohafte Einseitigkeit in eine weltbedrohliche Krise geführt haben. Es werden neben den Vater- und Sohnesmysterien zur Harmonisierung wiederum die Mutter- und Tochtermysterien notwenig. Mozart deutet seine intime Einsicht hiervon dadurch an, dass er nicht nur Tamino die Einweihung erlangen lässt, sondern auch Pamina.
Zu seiner Zeit, und im Grunde noch heute, erscheint die Einweihung von Frauen in Logen oder in das Priesteramt des petrinischen Christentums römischer und orthodoxer Ausprägung als vehement zu bekämpfendes Sakrileg. Vielleicht liegt hierin ein mögliches Motiv für Mozarts Ermordung kurz nach Fertigstellung der Oper. Er hat eine Arcanregel verraten. Und auf Verrat steht von geheimbündlerischer Seite seit eh und je der Tod, auch heute noch.
Soviel zu Frank Heinrichs Buch, für das ich hoffentlich Interesse wecken konnte.
Link zur Hermetika-Zeitschrift von Herrn Herge Noordendorp:  http://www.hermetika-aorim.de

Sollten auch Sie Ihre Meinung zu einem unserer Bücher sagen wollen, dann schreiben Sie uns: mdg-books@arcor.de
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