Presse 2
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machern mielke


Herr Prof. Dr. med.vet.habil führt eine eigene Webseite über Machern. Von einem Freund bekamen wir diese Informationen zugeschickt. Der Leser möge sich selbst ein Urteil über diesen nachfolgenden Textauszug aus der Website des Herrn Prof. Mielke machen.

Der Übersicht wegen habe ich seinen Text kursiv, unseren Kommentar dazu Fett gestaltet.

"1994: In dem mit vielen Fehlern behafteten Buch, Der Schlosspark zu Machern gibt sein Geheimnis preis. Auf die Herr Prof. Mielke aber nicht eingeht, sie nicht benennt oder aufzeigt, führt er dann noch weiter aus: Von der Nacht zum Licht" schreiben die beiden Freimaurer Rolf Affeldt und Frank Heinrich auf Seite 90 zur Pyramide (Mausoleum): "Selbst die gestrenge Disziplin, das Arkanum, das Geheimnis zu bewahren und zu hüten, hat nicht verhindern können zuglauben, dass nämlich der Graf von Zeit zu Zeiten hier im Familienkreis große Gelage gefeiert habe zur Erinnerung an seine Altvorderen." Diese Formulierung erscheint später, 1999, genauso wieder in dem fast gleich lautenden Buch der beiden inzwischen zu den Rosenkreuzen übergewechselten Affeldt und Heinrich unter dem Titel "Der Schloßpark von Machern. Auf den Spuren der Rosenkreuzer". Das könnte man schließlich auch so auslegen, dass es dabei gar nichts Freimaurerisches zu verheimlichen gab, weil es nicht existierte und kein Arkanum zu bemühen war.

Das der Graf von Lindenau in der Pyramide, zusammen mit seiner Familie und Freunden, ab und zu große Gelage feierte, entstammt nicht unserer Fantasie, sondern die Hinweise dazu fanden wir in alten Dokumenten die uns von Frau Puttkammer übergeben wurden. 
Herr Prof. Mielke kann natürlich nicht wissen, dass nicht wir die Initiative zum Schreiben eines Buches über Machern hatten, sondern das Frau Puttkammer von uns eine umfangreiche Dokumentation über den Schlosspark zu Machern wünschte, weil die Gemeinde Machern den Schlosspark in seiner alten Pracht wieder zu errichten gedachte.
Ihre Forderungen waren:
"Könnten Sie solche Figuren, wie sie dereinst im Park standen, wieder herstellen?
Können Sie die Vorbilder auch rekonstruieren und ihre historische Genauigkeit vor der Denkmalpflege vertreten?

Nachdem von unsere Seite eine entsprechende Dokumentation erarbeitet wurde, Umfang ca. 360 Seiten mit den entsprechenden historischen Abbildungen etc. wurde diese Ausarbeitung dem Denkmalschutz vorgelegt und von diesem entsprechend geprüft. Nachdem der Denkmalschutz unser Forschungsergebnis abgenommen hatte verschwand die Dokumentation auf nimmer Wiedersehen. Das heißt konkret: Die Macherner Bevölkerung bekam davon nichts mit obwohl die Forschung mit Steuergeldern finanziert wurde, sie sollte mit den rosenkreuzerisch-freimaurerischen Erkenntnissen nicht konfrontiert werden. Die Parkdirektion entschied was man davon der Öffentlichkeit preisgeben könne und sie entschied sich eben nichts davon zu veröffentlichen - eine Form von Zensur, wie wir meinen. Das allein war dann später der Grund über die Forschungsergebnisse ein Buch zu veröffentlichen damit diese Erkenntnisse nicht wieder ins Reich des Vergessens hinabsinken so wie einst alles Vorrevolutionäre in der DDR-Ära.
Bis vor einigen Jahren sah sich deshalb die Parkdirektion genötigt, auf ihren Parktafeln wenigstens -sehr dezent- auf die rosenkreuzerisch- freimaurerischen Bezüge des Grafen und des von ihm erbauten Schlossparkes hinzuweisen. Diese Tafeln wurden jetzt, im Zuge der Erneuerung (welcher Erneuerung?) abgebaut und durch neue Tafeln ersetzt. Auf diesen Tafeln ist absolut nichts mehr von den Forschungsergebnissen zu lesen, also wie in der ehemaligen DDR wurden historische Tatsachen einfach gestrichen, den Bürgern verheimlicht.
Unser Buch über den Schlosspark zu Machern steht in Machern auf den INDEX, es gehört zu den, so vermuten wir, gefährlichen Schriften die eine Bevölkerung nur zu Fragen aufreizen, das hat man in Machern nicht so gern.
Schrieb nicht schon der katholische Theologe Tertullian (ca. 150 n.Ch.): ... das er das Wählen für ein Übel hält, da es die Gruppenindentität zerstöre. Nicht individuelle Erkenntnis ist wichtig sondern die Beibehaltung der Gruppenseele. Um das Ketzertum auszumerzen, durften die Kirchenführer den Leuten nicht erlauben, Fragen zu stellen. Das Fragen sei es, das die Menschen zu Ketzern mache. Der wahre Christ, so erklärt Tertullian, beschließe einfach nichts zu wissen, was von der Wahrheit des Glaubens abweicht.

Nun, Tatsache ist, dass in der Ritterburg sich nunmehr eine Freimaurerloge häuslich eingerichtet hat und dort auch ihr Arkanum, das es nach Prof. Mielke ja nicht gibt, pflegt. Auch ein Zweig von AMORC, einer rosenkreuzerisch orientierten Gesellschaft, trifft sich ab und zu in der Ritterburg. So ist also allen gedient. Freimaurer und Rosenkreuzer dürfen, nach entsprechender Vergütung ihrerseits, die Ritterburg benutzen.
Die Führungen durch den Park, die meistens von historisch gebildeten Macherner Bürger durchgeführt werden zeichnen sich dadurch aus, das sehr viel über die schöne Natur, weniger aber über die esoterischen Hintergründe des Parkes berichtet wird.
Das Motto des Parkgründers des Grafen von Lindenau war: "Von der Nacht zum Licht." Dieses Motto müsste heute heißen: Vom Licht in die Nacht.
Weiterhin konstatiert Herr Prof. Mielke: …
der beiden inzwischen zu den Rosenkreuzen übergewechselten Affeldt und Heinrich, wir wären nun Rosenkreuzer geworden. Das ist für uns eine wirkliche Überraschung! Seiner Ansicht nach wird also ein Autor, der über Bäume schreibt, dann selbst zu einem Baum. Was für eine brilliante wissenschaftliche Logik!

Copyrigth Frank Heinrich, Juli 13


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