Das Völkerschlachtdenkmal - Testament der Freimaurer von 1913

Völkerschlachtdenkmal
Völkerschlachtdenkmal
Völkerschlachtdenkmal

Der Leipziger Vereins-
Anzeiger, Band 4.
Herausgabe 1993.
Auflage vergriffen
Alte Helikonausgabe
Preis: 13,70 Euro
ISBN: 3-9807295-6-7
Auflage vergriffen
Preis: 15,30 Euro
ISBN: 3-9807295-1-6
Auflage vergriffen


Völkerschlachtdenkmal - Testament der Freimaurer
4. Auflage, Herausgabe März 09, Format DIN A 5/Taschenbuch,
Preis: 16,50 € vergriffen!
Erweiterte Auflage! Zusätzliche Anmerkungen symbolischer Deutungen aus den unterschiedlichsten Mysterienepochen der Menschheit, im Bezug zum Denkmal
und seiner Symbolik.


Freimaurer

Titel: Testament der Freimaurer -
Architekt C. Thieme und sein umstrittenes Denkmal.
Neuauflage 2015. 5 Auflage, 09.2015
175 Seiten mit Zusatztext.
Preis. 14,50 €

ISBN: 978-3-9812875-6-1


Inhalt:
Unser Buch greift einen in der Zwischenzeit nachgewiesenen Aspekt auf, die Erbauer des Denkmals waren Freimaurer. Das Denkmal hat zwei Gesichter:
Einmal für die profane Welt ist es das Denkmal für die Gefallenen der Völkerschlacht, für die Eingeweihten allerdings ist es wesentlich mehr, es ist die geheime Gralsburg.
80 Jahre ruhte dieses Wissen nur in den Archiven der Freimaurer, z.B. in der Freimaurerbibliothek in Bayreuth.
Nach unser Erstveröffentlichung 1993 setzte sich mit der Thematik ein Journalist aus Hannover, Hans-Dieter Schmid, in den Hannoverschen Schriften, Band 11, Nationalsozialismus und Region, auseinander. In der Freimaurerbibliothek in Bayreuth wurde er fündig, und Herr Schmid kam zu gleichen Erkenntnissen:
Clemens Thieme, der Leipziger Altlogenmeister der Loge "Apollo", war der geistige Erbauer des Denkmals.
Nunmehr entschlossen wir uns zur vierten neuen Auflage, damit diese Aspekte, die Symboldeutung und die Recherchen von Bayreuth, zusammengefaßt allen Lesern zugänglich werden. Zu dieser neuen Auflage gehört auch thematisch die kleine Broschur: Das Medaillon unter der Krypta des Völkerschlachtdenkmals, weil das Medaillon, geschaffen von Clemens Thieme, das typisch freimaurerische Symbol darstellt. Diese typisch freimaurerische Symbolik fand man dagegen am öffentlichen Denkmal nicht so ohne weiteres vor, sondern eher eine mythologische Abwandlung, die sich nicht gleich jedermann offenbart.
Bezüglich der Persönlichkeit Clemens Thiemes ist jetzt sicherlich eindeutig festgestellt worden, daß er nicht zu den Nationalisten und Deutschtümlern gehörte, sondern sich für eine humanistisch-christliche Weltbruderkette, die irgendwann alle Menschen umschließen sollte, eingesetzt hat.

Die 4. Auflage wird dadurch erweitert, daß im Anhang zusätzliche, das Blickfeld erweiternde, symbolische Deutungen vorgestellt werden.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur überarbeiteten Neuauflage

Erster Teil: Eine Einleitung
Im Land des Ursprungs
 Napoleon dort, wo einst der Leipziger Schnupftabak herkam
 Wo ihn seine ‘Fortune’ verließ
 Einen Tag im Mittelpunkt des Reiches
 Neun triumphale Staffelläufe
 Der Bund mit dem Erzengel
 Was nirgendwo geschrieben steht
 Die ägyptischen Wurzeln gesucht
 Der Kammerrat, der ein Meister war
 Der Schöpfer des zweiten Denkmalgesichtes

Zweiter Teil: Quellen der Tradition
Die Symbolik am Denkmal
 Die Pylone, die vier Elemente
 Die ägyptische Einweihung
 Die Magie der Zahlen
 Aus Michaels Wirken
 Der Erzengel Michael heute
 Die Wandflächen neben dem Erzengel
 Die Wächter
 Die Portale und das Drumherum
 Der Thron
 Die Portale
 Der Schlußstein

Dritter Teil: Mit anderen Augen
Die verborgene Wegführung
Was schon Johannes der Täufer verlangt hat
Die Nähe des Unerreichbaren
Reisen auf den Wegen der Erkenntnis 
‘Nach Freimaurer Ritter Art’
Am Spiegel der Seele
An den Hütern der Schwelle
„Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“
Gott mit uns
Der Tempel der Unsterblichkeit
Tod, wo ist Dein Stachel

Vierter Teil: Die okkulte Kopie des Tempels
Heldenstätte der Nation
Der schwarze Grad
Der Umbau des Nordturms
Die Stätte des Gral

Fünfter Teil: Ein Abschluß
Wie ein Nachhall aus der Ruhmeshalle
Epilog

Sechster Teil: Ein Nachspiel
Das Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig
als europäisches Völkermahnmal für den Frieden

Fachbegriff-Register  - Literaturverzeichnis - Bild- und Tafelteil

Vorwort
zur überarbeiteten 3. Neuauflage

Als wir 1993 unser Buch: ‘Das Vökerschlachtdenkmal gibt sein Geheimnis preis’ schrieben, nahmen wir an, daß unser kleines Buch in erster Linie für die Leipziger von großem Interesse sein würde. Weit gefehlt! Die begrenzte Auflage war innerhalb von zwei Jahren vergriffen, und sogar aus dem Ausland kam verschiedentlich die Nachfrage, wann man denn mit einer Neuauflage rechnen dürfe. Und so haben wir uns entschlossen, unser geistiges Forschungsgut nochmals herauszugeben, aber diesmal in einer erweiterten Form, inhaltlich mit neueren Erkenntnissen vertieft.
‘Das Völkerschlachtdenkmal’ wurde also erneut aufgearbeitet. Die ursprünglichen Texte wurden nicht beschnitten, aber in der Überarbeitung ist manches Neue hinzugekommen. Spektakuläre neue Forschungsergebnisse wurden deshalb nicht gleich angestrebt und sind auch nicht zu erwarten. Wir werden jedoch einige neue geistige Vernetzungen aufzeigen, die unter anderem sogar bis zu den Nationalsozialisten hinführen und bis zu deren okkulter Hochburg, der Wewelsburg.
Wie wir schon in der ersten Ausgabe berichteten, ist das Völkerschlachtdenkmal mehr als einfach nur ein Kriegerdenkmal und Mahnmal: Es hat zwei Gesichter. Ein Gesicht dient eben dieser äußerlichen Darstellung der Völkerschlacht, den Soldaten der Befreiungskriege, die ihr Leben für die Befreiung Europas vom französischen Joch geopfert und ihr Blut auf Leipzigs Feldern vergossen haben. Das andere, das verborgene Gesicht ist auf ganz andere Ursprünge zurückzuführen.
Diese Ursprünge sind es, denen wir unser Buch schon damals in erster Linie gewidmet haben und auch heute wieder widmen wollen. Über die Völkerschlacht sind massenhaft Bücher geschrieben worden; es wäre in der Tat müßig, noch eins hinzufügen zu wollen. Deshalb werden wir uns auf die geistigen Inhalte ausrichten, die versteckt im Völkerschlachtdenkmal schlummern und - eben weil sie versteckt sind - in der zugänglichen Literatur viel stiefmütterlicher behandelt werden, wenn sie überhaupt eines Blickes gewürdigt werden.
Nachdem unser Buch eine Weile in der Welt war und sich viele Menschen damit beschäftigt haben, konnten wir die ersten Reaktionen darauf beobachten. Diese ersten Eindrücke sind für uns auch von großer Wichtigkeit gewesen, denn jeder Autor möchte natürlich die Einschätzung seiner Leserschaft kennenlernen. Viele bestätigten unsere Anschauung dadurch, daß sie mehr oder weniger gefühlsmäßig sagten: Ich wußte, hinter diesem Denkmal steckt viel mehr, als man landläufig annimmt.
Das Echo darauf war also in dem Sinn positiv, daß man sich lebhaft mit unseren Inhalten auseinandersetzte, aber es gab natürlich auch ebensoviele verschiedene persönliche Einschätzungen zu diesem Buch, wie es engagierte Leser gab, und auch nicht jede Meinung war unseren Entdeckungen wohlgesonnen. Unsere etwas ungewöhnliche Sichtweise des Bauwerkes, die eben spezieller in der freimaurerischen Symbolik am Bau selber liegt, war nicht immer für jeden Leser gleichermaßen nachvollziehbar. So hat es den Verdacht gegeben, daß wir die bisherige militärhistorische, baugeschichtliche und museale Fassung der Fremdenführung korrigieren wollten oder gar unsere freimaurerische Aufdeckung allein an deren Stelle zu rücken gedächten. Dabei haben wir nie einen Zweifel daran gelassen - und das soll hier noch einmal ausdrücklich betont werden -, daß wir in unseren etwas andersartigen Entdeckungen vielmehr eine Erweiterung und eine Bereicherung des altgewohnten, klassischen Leitfadens der Denkmalführer sehen. Wir meinen, daß die inhaltliche Tiefe dieses Bauwerks dadurch noch an Wert hinzugewinnt, daß es durch seine Vielschichtigkeit noch attraktiver wird, die kulturpolitische Auseinandersetzung noch reizvoller.
Wenn man dazu so ganz und gar kein Verhältnis gewinnt, reichen die Folgen weit. Denn wenn man zum Beispiel gleich nebenan auf dem Südfriedhof das Grab von Clemens Thieme sieht, nahe beim Zaun, kaum einen Steinwurf von seinem Lebenswerk entfernt und fast im Schatten des Koloß, und wenn man dann die große, verwitterte Grabplatte ganz verloren im Gras liegen sieht, die stark ausgewaschenen Schriftzeichen kaum noch lesbar, kaum einmal ein buntes Sträußlein zu seinem Gedenken darauf oder ein Kranz zu seinem Geburtstag oder seinem Todestag, dann ist dies ein Sinnbild für Verfremdung, Gleichgültigkeit und Vergessen. Der Ort seines Grabes bezeugt, daß man seinen letzten Willen nicht erfüllt hat. Es war sein Wunsch gewesen, in der Krypta unter der Ruhmeshalle des Denkmals bestattet zu werden, an einer Stelle, wo sich heute noch das offengelassene steinerne Häuschen an die Betonmauer lehnt wie ein ägyptisches Totenhaus und leer vor sich hindämmert. Die meisten Besucher des Denkmals schlendern drinnen achtlos an der Büste von Clemens Thieme vorbei und lauschen dabei den Worten, die von den großartigen Leistungen des Architekten Prof. Bruno Schmitz erzählen.
Aber was machen denn die Eulen da zu Füßen der trauernden Ritter? Und was bedeutet es, daß die eine Kolossalstatue sich mit der linken Hand ans rechte Ohr greift? Und warum stehen gerade zwölf Ritter da draußen um den Kranz der Kuppel? Und wieso gibt es zwei Barbarossa-Häupter an der Treppe? Und wieso wirkt der Blick des Erzengels so seltsam fern und so scharf? Und der Panther unter seinen Füßen? Darauf und auf vieles andere mehr gibt es keine Antworten, wenn man nicht in die symbolkundlichen Welten eines Clemens Thieme hinabsteigt.
 Die Symbolik am Völkerschlachtdenkmal, das war die Konzeption eines grandiosen freimaurerischen Testamentes für die Generationen der Nachwelt, geheim, verkahlt, wie man das nennt, unter dem Mantel arkandisziplinären Schweigens vor profanem Mißbrauch geschützt, erkennbar und lesbar aber für das wache und geschulte Auge. Der Vater des symbolkultischen Testamentes an einem der gewaltigsten Denkmäler des Abendlandes, der Schöpfer dieser monumentalen Konzeption, das war damals Clemens Thieme. Leipzig ist einmal stolz auf ihn gewesen und hat ihn einst dafür geehrt als Ehrenbürger der Stadt.
Was ist es, was den Menschen die Schärfe des Sehens nimmt, haben wir uns oft gefragt? Und was ist es, was bei ihnen ein Gefühl eindeutigen Unwohlseins auslöst, wenn sie irgendwie mit Geistigkeit, mit geistiger Symbolik, mit symbolkultischer Geisteswissenschaft zusammengebracht werden? Und warum ist das so, wenn doch andererseits der esoterische Trend als ein kommerzieller Wirtschaftszweig boomt wie kaum irgend etwas anderes heutzutage? Ist es ein Mangel an Interesse und aus fehlendem Interesse ein Mangel an Wissen? Oder ist es umgekehrt richtiger, daß es aus einem mangelnden Wissen her an Interesse fehlt?
Unser völkerschlachtkundlicher und unser denkmalorientierter Themenkomplex, wie dieses Buch ihn aufgreift, fragt nach der Freimaurerei in diesen Zusammenhängen, betrifft das Suchen und Finden, das Gefundenhaben der Spuren, welche Freimaurer hinterlassen haben. Anhand dessen läßt sich erhellen, was Freimaurerei eigentlich heißt, was sie bedeutet, was sie ist, oder besser, was sie einmal war. ...

Für uns ist es wichtig, denen, die ein Interesse daran haben und vielleicht eine Neigung dazu, auch diese Seite der Medaille nahezubringen und die Geheimnisse zu lüften, die in
Wirklichkeit gar keine sind, im Innern aufzuklären, wo Rätselraten und Unbehagen vorherrschen, und Erkenntnislicht da zu verbreiten, wo den Menschen, die ein offenes Ohr haben, Bereicherung gegeben werden kann. ...

Das Gesamtkunstwerk ist längst verlorengegangen; es ist in die Klüfte zwischen den autharken Kunstgattungen und den sezierten Kunstverständnissen gefallen. Es ist in seine Bestandteile auseinandergerissen und in die verschiedenen Abteilungen eines jeglichen Museums zerstreut worden, zusammenhanglos, der gemeinsamen Sprache und der Aussage des Zusammenhangs beraubt. Das ergibt keinen Sinn mehr, und wenn man den Sinn nicht mehr herausfinden kann, fällt alles das in Bedeutungslosigkeit zurück. Das geheimnisvolle Ewige und das ewige Geheimnis werden zur banalen Eintagsfliege, einer Eintagsfliege, die sich aber rechnen muß. Alles andere stirbt schon, bevor es noch sein umwittertes Geheimnis preisgeben kann.
Anfangs waren wir noch begeistert von der Entdeckung, hier in Leipzig quasi ein Delphi der Deutschen vorzufinden. Weit entfernt davon, mit solchen Themen so etwas wie Popularität zu suchen, wollten wir das aufgedeckte Wissen ganz einfach nur für jeden Interessenten verfügbar machen, uns damit der Öffentlichkeit mitteilen. Wir haben weder den Kitzel des Spektakulären gesucht noch Sensationen schaffen und verkaufen wollen. Wir haben aber auch gesehen, daß in unseren Tagen niemand über diese andere Seite des Denkmals schreibt und daß dieses sozusagene zweite Gesicht, wie wir es nannten, zunehmend in Vergessenheit gerät. ...
  
Was wir von Clemens Thieme wissen, zogen wir überwiegend aus den Hinweisen zeitgenössischer Schriften, zu denen insbesondere die diversen Weiheschriften des Denkmals gehören. Selbstverständlich haben wir ihn in ‘seinem’ Bauwerk, das sein Lebenswerk ist, am anschaulichsten und am lebendigsten wiedergefunden. Wir haben gesehen, was und wie er dachte und wie sich in seiner Seele und in seinem Geiste das erworbene esoterische Logenwissen niederschlug. Und wir haben persönliche Erfahrung mit demjenigen, was an Wissen in den Logen gehütet wird. Wir verneigen uns vor dem Lebenswerk von Clemens Thieme und fangen in unserem Buch etwas von seinem gelebten Leben auf, das wir dem Gedächtnis und Gedenken der Menschen lebendig weitergeben möchten. Das, so finden wir, ist nur gerecht, und es ist die Gerechtigkeit, die in der tiefsten Seele wahren Frieden stiftet:
„Es wird die Spur von meinen Erdentaten nicht in Äonen untergehen!“

Bilder vom Denkmal
 Völkerschlachtdenkmal Das Völkerschlachtdenkmal vor der    
                                                                 Restaurierung
 Völkerschlachtdenkmal Feier 1913 - geschmücktes Neues Rathaus.
 Völkerschlachtdenkmal Mittelpfeiler welcher die obere Krypta trägt.
VölkerschlachtdenkmalAltarstein in der unteren Krypta.

Völkerschlachtdenkmal Bögen in der unteren Krypta.



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