Der goldene Anti-Buddha
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Der goldene Anti-Buddha

Wie die nichtchinesische Menschheit aus der Presse erfahren konnte, wurde Mao Zedong, dem „Erneuerer Chinas“ ein Denkmal gesetzt, zum Andenken und zu seinem Geburtstag.

 „Eine Statue aus Gold und Jade
In Maos Geburtsort Shaoshan in der Provinz Hunan ist die Verehrung für ihn ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Stadtväter investierten in diesem Jahr umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro, um verschiedene Museen und Gedenkstätten, aber auch Strassen, Schulen oder Plätze instand zu setzen. In der Stadt Shenzhen wurde eine Mao-Statue aus Gold und Jade aufgestellt.“

Quelle: http://www.20min.ch/wissen/history/story/23939534

Das nachfolgende Bild stammt: http://www.rawstory.com/rs/2013/12/13/china-unveils-16-million-gold-and-jade-statue-of-mao-zedong/

 mao buddha

Lässig sitz Mao auf seinen Sonnenthron, denn darüber ist man sich ja unter Symbolforschern einig, Gold hat was symbolisches mit der Sonne zu tun, Gold ist das materielle Spiegelbild der Sonne. Jade, siehe auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jade hat ebenso eine hohe symbolische Bedeutung auf die wir hier allerdings nicht eingehen können da dies einfach unseren Rahmen sprengen würde. Wer will kann sich bei Wikipedia den gesamten Artikel über Jade durchlesen. Kurz und gut, grüne Jade hat schon von ihrer Farbe her einem sehr intensiven Bezug zur Natur.

Der goldene Anti-Budda sitzt also, als ein Sohn der Sonne, auf seinen goldenen Jadethron – ein Herrscher der über die Natur gebietet, dazu gehören natürlich auch die Menschen, ein übersinnliches „Sonnen“-Wesen, so sagt uns dies die Symbolik.  In seiner unendlichen Gnade inkarnierte dieser Sohn der Sonne in China um dort eine  "Sonnenkultur" zu errichten.
Unter der Herrschaft dieses „Sonnensohnes“, Christen würden vom Anti-Christ sprechen, fanden ca. 40 Million Chinesen den Tod, sie verhungerten oder starben im Arbeitsdienst und und und.
Wenigstens das müßte doch den Chinesen ein Anstoß sein über Mao und seine geschichtliche Bedeutung nachzudenken – so wie in Rußland über Stalin, der ja ähnlich gewirkt hatte. Wie wir auch aus der Presse erfahren konnten sind immerhin inzwischen 30% der Chinesen nicht mehr der offiziellen Meinung, daß Mao ein Menschenfreund war, die anderen 70% sehen das gegenteilig.

Nun muß man sich doch als Mensch der Jetztzeit fragen, warum noch 70% der Chinesen ihren Mao als einen Messias, nichts anderes bedeutet er, sehen?

Aber nicht nur in China gibt es noch Anhänger von ihm, nein, auch in Deutschland gibt es noch sogenannte Mao-Marxisten die mit der Mao-Bibel, ähnlich wie die Zeugen Jehovas, durch die Straßen ziehen um Proselyten einzufangen.

Fazit:
Scheinbar sind 40 Millionen Tote, umgebracht durch Gewaltherrscher einfach nicht ausreichend um innerhalb der Menschheit eine Bewußtseinserhellung zu bewirken.
Ähnlich wie Pharao aus dem alten Ägypten sitzt Mao auf seinen Sonnenthron und wartet auf seine Gläubigen – 2013 und nicht finsteres Mittelalter!!!

 J.A.Olivas